Singen erhält ein Hochhaus

Eine besondere Herausforderung für die Fa. Adolf Birsner GmbH & CO KG

Unter dem Namen Hegautower wurde in Singen in der Nähe der Fa. Maggi das höchste Gebäude der Region gebaut. 18 Geschosse und eine Gesamthöhe von ca. 68 m über dem Gelände. Den Auftrag für die Ausführung der Betonpumparbeiten hat die Fa. Adolf Birsner Spedition und Betonpumpenverleih GmbH & CO KG von der Fa. Züblin erhalten. Bereits zu Beginn der Baustelle war klar, dass nur der untere Teil der Geschosse bis ca. zum 7. Geschoss mit einer normalen Mastpumpe erreicht werden kann.

 



Somit wurde ein Konzept gesucht, das eine wirtschaftliche und technisch einwandfreie Betonförderung für die restlichen Stockwerke sicherstellt. Das Betonieren mit dem Kran scheidet aus Zeitgründen von vornherein aus, außerdem wäre der Kran nicht mehr für andere Arbeiten zur Verfügung. Da das gesamte Gebäude in Sichtbeton mit hohen Anforderungen ausgeführt wird, ist eine kontinuierliche Beton-förderung absolut unerlässlich.

Die ursprüngliche Lösung über einen im Bauwerk mitkletternden Verteilermast, der über eine Steigleitung von unten über eine Betonpumpe angeschlossen ist, wurde aus Kosten-Gründen nicht gewählt.
 

   

Um den Ausbau der unteren Geschosse bereits während der Rohbauphase beginnen zu können, wird ab dem 5. OG eine senkrechte Förderleitung im Liftschachtbereich montiert. An die Förderleitung wird während der Betonierphasen die Autobeton-pumpe M 28 mit der Mastspitze angeschlossen. Die Verteilung des Betons auf den Geschossdecken erfolgt mit dem von der Fa. Birsner zur Verfügung gestellten

 

Rundverteiler RV 10, der mittels Schlauchleitung an die senkrechte Steig-leitung angeschlossen ist.

Um die gesamte Deckenfläche abzudecken, wird der Rundverteiler von Abschnitt zu Abschnitt mit dem Baustellenkran umgestellt. Eine Herausforderung war die Lösung der Betonierabschnitte für die Kernwände im Treppenhausbereich. Hier wurde von der Baustelle eine spezielle Rüstung gebaut, auf die der Rundverteiler so hoch gestellt werden kann, dass die überstehende Wandanschlußbewehrung überstrichen werden kann und somit das Betonieren der Wände in zwei Abschnitten möglich ist.

Dass dies ein nicht alltäglicher Einsatz für die Fa. Birsner war, braucht nicht besonders erwähnt werden. Know How und erfahrene und kreative Mitarbeiter machen es aber möglich, dass auch solche nicht alltäglichen Lösungen von uns als Dienstleister unseren Kunden angeboten werden können.

       
     

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